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Ort-Kategorie: ShopsOrt-Schlagwörter: Clothing Store
Mitten im Kiez in der Kollwitzstrasse gibt es viel zu entdecken. Folgt man der auf grüner Tafel geschriebenen einladenden Kreideschrift “ Heute frische Kleidung” und steigt hinab in den kleinen Souterrainladen steht man in einer Schatzkammer.
90 qm klein ist es hier, aber wer meint, schnell alle Schätze entdecken zu können, irrt gewaltig. Das Auge des Schatzsuchers sichtet immer wieder etwas Neues, etwas Ausgefallenes. Auf einem Rundständer hängen dicht an dicht Jacken und Mäntel in Schrillgrün oder Grellrot, in einer Vitrine liegen schillernde Schmuckstücke, in der nächsten stapelt sich Blechspielzeug und Niedliches für Kinder.Menschen, die es wagen, ausgefallene Schnitte zu tragen und dabei Wert auf Qualität legen, können hier schöne Schätze entdecken. Menschen, die Lust auf „verrückte Sachen“ haben und auf Bedienung, die den Namen verdient, stöbern hier immer wieder gern. Auch Touristen aus aller Welt haben die kleine Schatzkammer inzwischen entdeckt.
“Wenn Japaner kommen, interessieren sie sich meist für die Dinge, die kein Mensch braucht, aber dennoch jeden bereichern, zum Beispiel die Fotokameras aus Schichtholz des Designers Ronny Thielemann, “strahlt Ilka Poethke, die Inhaberin der Unikaterie. “Manchmal bleiben die Menschen für mehrere Stunden und wenn sie gehen, umarmen sie mich. Sie sind glücklich, dass sie Geld ausgeben konnten und einen Schatz, ein Unikat gefunden haben.”Vor gut zehn Jahren eröffnete Ilka Poethke ihre Unikaterie. Hier werden Einzelstücke – Unikate – verkauft. In erster Linie findet man Kleidung, Schmuck und Accessoires von kleineren Labeln, Modedesignern und Handwerksbetrieben aus der Region. Ilka sucht immer wieder nach Künstlern, nach kreativen Köpfen und gibt ihnen die Chance, ihre Kreationen zu präsentieren und auch zu verkaufen. Dabei stehe die Ökonomie aber nicht im Vordergrund. Das Streben nach immer mehr Wachstum, das billige Produzieren im Ausland passe nicht zur Philosophie der Unikaterie. Handgemachte Einzelstücke sind Kunstwerke, bieten Qualität und Authentizität, keine Massenware. Das ist es, was Menschen begeistern und immer wieder kommen lassen soll.
Ilka mag ihre Unikate, sie mag ihre Besucher und sie steckt sie mit ihrer Begeisterung an. Sie hat ein natürliches Talent, den richtigen Ton für ihre Kunden zu finden und treffsichere Empfehlungen überzeugend zu geben. Dabei ist die 46 jährige in Brandenburg geborene gar keine gelernte Verkäuferin. Eigentlich wollte sie Modezeichnerin werden, hat dann aber, dem Wunsch ihrer Mutter folgend ein Germanistikstudium absolviert. Dabei war ihr bald klar, Lehrerin werden wollte sie nicht.
Und als dann der Souterrainladen in der Kollwitzstrasse leer stand, folgte sie ihrem Herzen und gründete die Unikaterie.
In 2011 folgte dann in Potsdam ein Laden mit gleichem Konzept, geführt von ihrer Schwester und 2013 startete ihre Tante die Unikaterie Leipzig.Das Konzept, Kreativität, Kunst und Qualität zu Einzigartigem zu verbinden funktioniert.
Mögen also viele Künstlerinnen und Künstler, Handwerker und Designer weiterhin so wunderbare Dinge erschaffen, so dass der Korb an der Eingangstür immer wieder gefüllt werden kann und es noch lange heisst „Heute frische Kleidung“ !Keine Einträge gefunden
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