
Von-Herz-zu-Herz

Harald-Barensteiner-vor-seiner-Reise-nach-Uganda

Pastor-Ambale

Alle-hoffen-auf-ein-Geschenk

Ein-KInderlächeln-sagt-alles

Der-Pastor-kennt-die-Nöte-seiner-Schützlinge

Alle-sind-gespannt

Aus-gespannt-Warteten-wedren-stolze-Puppen-Besitzer

Die-Scham-steht-vielen-Kindern-ins-Gesicht-geschrieben-Uganda-2017

Das-Gedränge-nimmt-zu

Der-Karton-ist-natürlcih-nicht-endlos-befüllt

Die-Stoff-Fußballer-werden-heißbegehrt

Er-beschützt-seinen-neuen-Freund-Uganda-2017

Angel-mit-ihrer-Mutter-Ruth-und-ihrem-Bruder-Ebenezar

Angel-Elisabeth-mit-ihrer-langersehneten-Puppe

Auch-Ruth-ist-fasziniert-von-dem-blonden-Püppchen

Im-Land-of-Hope-findet-Angel-Hoffnung

Eine-Vielfalt-für-Ghana

Ghana-eine-Mutter-nahm-die-Puppe-für-ihr-krankes-KInd-im-Krankenhaus-entgegen

Ganz-zart-wird-die-neue-Freundin-entdeckt

Ghana-2017

Augen-die-strahlen-Ghana-2017

Selbst-Erwachsene-sind-begeistert

Zwei-glücklich-gemachte-Kinder-in-Ghana-2017

Ghana-Caritas-im-Frühjahr-2017

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Still-bescheiden-aber-mit-einem-Herzensziel-vor-Augen

Für-Kinder-näht-Ingrid-einfach-gern

Der-letzte-Schritt-Das-bekleiden-einer-Puppe

Das-erste-Kleidungsstücke-sitzt

Ein-Puppenkleid-ensteht

Puppen-in-verschiedenen-Schaffens-Stadien

Auch-Kuschelbären-näht-Ingrid

Diese-Puppen-lassen-KInderherzen-höher-schlagen

Ein-echter-Klassiker

Ein-Edelweißgruß-nach-Afrika

Ein-heißbegehrter-Fußballer

Eine-ganze-Puppenbande-wartet-hier-auf-Kinderarme

Einfach-herzig

Fuballer-kann-Ingrid-nicht-genug-machen-sehr-begehrt

Jede-Puppe-ein-Unikat

Mal-schwarz-mal-weiß-wie-im-echten-Leben

Puppenladys-in-Red

Und-immer-wieder-andere-Kleidung
Ort-Kategorie: Menschen
Von Herz zu Herz
Wenn wir uns auf die Suche nach Authentizität begeben, lohnt es sich durchaus den Blick auch mal weg von gewerblichen Bereichen, hin zu privaten und ehrenamtlichen Beschäftigungen schweifen zu lassen.
Dabei ist mir eine besondere Persönlichkeit im eigenen familiären Kreise ins Auge gestochen:
Meine Tante Ingrid, ebenfalls eine gebürtige Allgäuerin, die bereits seit vielen Jahren in Niederösterreich lebt.
Sie ist vor allem für viele hilfsbedürftige Kinder mit ihrer ehrenamtlichen „Einfrau Puppenmanufaktur“, eine interne Herzens-Größe geworden.
Das Geschick für Näharbeiten wurde ihr nicht nur sprichwörtlich in die Wiege gelegt.
Bereits ihre Großmutter war von Berufswegen Schneiderin. Doch vor allem aber von ihrer Mutter, die für sie viel eher eine Seelenverwandte, als nur Blutsverwandte darstellte, hat Ingrid die Verliebtheit und Leidenschaft gerade für das Miniaturnähen von Puppen und deren Bekleidung übernommen!Als sich die Österreicherin 2016 auf die Suche nach etwas, wie sie in ihren eigenen Worten sagt, „wirklich Sinnerfülltem“ machte, und über die ortsansässige Caritas erfuhr das die allermeisten Kinder in Afrika noch nicht mal so etwas „einfaches“ wie Puppen kennen, war nicht nur ihr Mitgefühl sondern auch ihr handwerklicher Drang neu geweckt, um diese traurige Tatsache zu verändern. So entstand schnell ein erster Probe- Schnitte ihrer herzigen Puppen, und recht bald darauf die ersten zehn Exemplare, die dann von der Caritas direkt nach Ghana vermittelt wurden.
Jede Puppe, die die 62 jährige, in ihrem schlicht eingerichtetem Nähzimmer kreiert, zuschneiden, näht, befüllt, und detailverliebt bekleidet, ist ein echtes Unikat. Kein zweites Mal zu finden; genauso wie jedes einzelne Kind das eine Puppe geschenkt bekommt.Was die Rentnerin damit leistet und bewirkt wurde eindringlich klar als ein Freund der Familie, Harald Barensteiner, Ende 2017, nach Uganda in Afrika reiste, um dort nicht nur Urlaub zu machen, sondern in erster Linie sein Patenkind Angel Elisabeth, die er über die Organisation Vision for Afrika, vermittelt bekam, besuchte. Nach seiner Reise begabt er sich mit mir ins Gespräch darüber:
Der 48 jährige ist ein eher kritisch eingestellter Zeitgenosse, und kennt aus schmerzender Erfahrung das gutmütige Hilfe bei weitem nicht immer, und selbstverständlich, dort ankommt, wo man diese vertrauensvoll hingeschickt hatte.
Somit war es ihm von Anbeginn der Patenschaft ein großes Anliegen, nicht nur blind finanzielle Hilfe nach Uganda zu versenden, sondern direkt vor Ort die wirklich aussagenden Sinnes- Eindrücke zu bekommen, die nur schwer bis kaum über Momentaufnahmen wie Bilder, Briefe und Telefonate zu transportieren sind.
Das die Lebenssituation der dort aufwachsenden Kindern von Armut geprägt, und weit weg von so etwas wie „unbeschwert“ ist, versteht sich irgendwie jedem von selbst, doch wie diese hautnah aussieht, sich anfühlt, in welchen Gesichtern sie sich ihm gezeigt hat, versuchte Harald mir zu beschreiben:Eine Achterbahn seiner Gefühle erfuhr der Weltoffene Allgäuer bei einem Erlebnis das er mit dem ortsansässigen Pastor Ambale hatte, als sie hinaus in ein Dorf fuhren, um dort die einzigartigen Puppen von Ingrid, und andere gesammelte Spenden, zu verteilen:
„Plötzlich waren so viele Kinder um uns geschart, wie aus dem Nichts waren sie plötzlich da, bestimmt um die 50 an der Zahl,“ erzählte Harald, und ich sah die leichte Überforderung eines Europäers in einer solchen Situation, in seinen nachdenklichen Augen.
Es war für ihn eine wahre Freude, die Geschenke zu verteilen, zugleich aber ebenso schmerzhaft, einige der Kinder ohne eine Puppe, ohne ein Spielzeugauto, oder einem einfachen Stück Seife zurück lassen zu müssen. Im Nachgang betrachtet, so erklärte er mir, hätte er lieber Einzelübergaben der Mitbringsel durchgeführt, damit es nicht zu dieser großen Rangelei, ja fast schon brutalen Szenen zwischen den Jungen und Mädchen gekommen wäre, wie er sie beobachten konnte.Ingrid erzählte mir zu einem späteren Zeitpunkt das die Mitarbeiter der Caritas solch, doch eher heiklen Momente einer Geschenkübergabe, stets einzeln im Organisations-, oder Familienverband lösen um keine Streitigkeiten auszulösen.
Haralds Gefühlswelt zeigt mir aber auch eines ganz klar: Nämlich das hier immer wieder verschiedene Kulturen aufeinander treffen. Denn für den Pastor wahren die Geschehnisse vor Ort nichts außergewöhnliches. Er beruhigte die Kinder mit schlichten, pragmatischen Worten und erklärt ihnen, die Kinder die heute leer ausgegangenen wahren müssten nicht traurig sein, sie wären das nächste mal an der Reihe.Doch eines war beiden Männern, dem Pastor sowie Harald klar: Die Nöte und einfachen Sehnsüchte der hier heranwachsenden sind sehr groß!
Mindestens so groß wie die Augen der Jungen und Mädchen als sie die verschiedenen Puppen, darunter auch, bei den Jungs sehr beliebte kleine Fußballer im Trikot erblickten, und erhofften auch eine davon ergattern zu können!
Doch trotz all der Nöte, trotz der Rangeleien, einige Augenpaare konnte Harald an diesem Tag glücklich machen. Maßgeblich jedoch ist es die nähende Dame aus Österreich, die die Kinder damit zum strahlen bringt!
Und genau das ist auch Ingrids erklärtes Ziel:
„Es gibt nichts schöneres als strahlende Kinderaugen“ betont sie gern und lächelt dabei selbst wie eines von ihnen!
Wie großartig und wichtig das Ehrenamt ist, und damit Menschen die im stillen Hintergrund so etwas „vermeintlich einfaches“ wie diese Stoffpuppen erschaffen, wie recht sie hat mit ihrer Aussage was Kinderaugen betrifft, zeigte sich Harald vor Ort in Uganda ganz bewusst:
Im ganz speziellen als es dann im „Land of Hope“, zu dem ersehnten Treffen mit seiner Patentochter kam:Nun konnte er endlich die eigens für das Mädchen ausgewählte Puppe persönlich überreichen: Haralds Worte ganz unabhängig von Ingrids Aussagen zu ihrer Arbeit war:
„Ein so von Herzen kommendes, vollkommenes Lächeln habe ich nur selten gesehen!“
Angel Elisabeth schloss die blonde Puppe sofort in ihre viel zu zarten Kinderarme und
ihre Mutter Ruth bekräftigte den gewonnen Eindruck des deutschen Patenonkels, indem sie erwähnte, er hätte ihrer Tochter kein passenderes Geschenk machen können.
Schon immer habe sie sich eine Puppe gewünscht!Ganz ohne das Ingrid, Angel Elisabeth bisher selbst kennengelernt hat, konnte sie ihr also mit ihrer mütterlichen Intuition für Kinder, ihrem Nähgeschick, und einem groß angelegten Trieb fürs Ehrenamtliche, eine wahre Herzensfreude machen!
Der achtjährigen Angel Elisabeth, einigen Kindern mehr in Uganda, Ghana, aber auch im heimischen Niederösterreich, sowie in ihrem ganz privaten Umfeld, konnte die talentierte Näherin damit „von Herz zu Herz“ etwas weitergeben, nämlich Hoffnung!
Die lächelnden Stofffreunde sind für diese Kinder und übrigens auch für so manch Erwachsenen, genauso wie für ihre Herstellerin, bei weitem mehr als nur verarbeitete Materie:
Sie sind Seelentröster, etwas zum Festhalten und gern haben, wirkliche Hoffnungsspender!Ingrid hat eindeutig ein besonderes Gespür für die Seele von Kindern, wie ich selbst in vielen Begegnungen und Gesprächen mit meiner Tante feststellen konnte.
Dieses Gespür, lässt mich unwillkürlich auf die Verbindung von ihrem Herzen zu den Herzen dieser Kinderseelen stoßen, die sich mir in der eigenen Lebensgeschichte meiner Tante offenbart:
Denn die kreative Näherin weiß selbst sehr gut was es heißt mit schweren Verlusten umgehen, und weiterleben zu müssen! Genauso wie die meisten der Waisen und Halbwaisen die sie so reich beschenkt.
Denn sie hat bereits ihre beiden Söhne, Stefan im Jahr 1995, im Alter von jungen 17 Jahren, und Thorsten mit nur 35 Jahren, im Jahr 2011, zu Grabe tragen müssen. Sie kennt hautnah die Erschütterung, geliebte Menschen unerwartet und viel zu früh verlieren. Und sie kennt das Gefühl vielleicht den Sinn dahinter einfach nicht zu sehen zu erkennen und verstehen, aber dennoch irgendwie zu akzeptieren das unsere Lebenswege viele unerwartete Abzweigungen machen können, und unmöglich berechenbar sind.Trotz dieser bitteren Lebenserfahrung die keine Mutter machen möchte, oder vielleicht gerade deshalb, und mit ihrem tiefen unerschütterlichen Glauben an Gott, der Akzeptanz der Sinnhaftigkeit seiner Wege, hat sich Ingrid einfach nicht unterkriegen lassen, wie der Volksmund sagt.
Nach dem Tod ihrer Mutter, erinnerte sich Ingrid an die vielen schönen Näh- und Bastelarbeiten die ihre Seelenverwandten und lässt sich davon erneut antreiben. So war nach der Kontaktaufnahme zur Caritas, eine neue, für sie wirklich Sinnerfüllte Aufgabe, die ihr Wesen nicht besser spiegeln könnte, geboren.Diese Art von Authentizität ist wohl eine der anderen Seite der Lebens-Medaille, möchte ich sagen! Doch sie ist zu tiefst real und geht verschmilzt mit dem eigentliche Sein unserer Menschen Natur einfach gebraucht zu werden.
Gerade in notdürftigen Gebieten wie in Afrika zeigen sich Parallelen zu Ingrids Schicksal:
Denn wie es das Leben wollte, traf Harald Barensteiner, ohne Ingrids Geschichte hinter den Puppen zu kennen, auf seiner Reise auf das deutsche Pastoren Paar Sturz, das den freien Christen zugehört, und die wie Ingrid den Verlust von zwei Kindern zu verarbeiten hatten. Ganz ähnlich wie im Fall unserer österreichischen Stoff-Fee, hat gerade diese erschütternde Erfahrung, Hans-Dieter und Inge Sturz beflügelt letztlich nach Afrika zu gehen, um dort neue Beziehungen zu Kindern einzugehen, diesen Liebe, Hoffnung und Glauben zu schenken. Und letztlich eben nicht zu zulassen das sich ihr Geist durch die Trauer in Verzweiflung, Unmut, vielleicht sogar in Verbitterung und Depression manifestiert!Ingrid näht bereits wieder an neuen Exemplaren ihrer Herzens-wärmer und Harald ist es jetzt schon eine wahre Freude, wenn er daran denke im Juli 2018 wieder einige der Stofffreunde, darunter einen Fußballer für Angels Bruder Ebenezar, verschenken zu dürfen!
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